Medizinstudium im Ausland
Der Arztberuf als späteren Beruf, davon träumen viele Schulkinder und wählen dafür den Gang zum Gymnasium mit Latein als möglicher Sprache als eine Grundvoraussetzung neben einem außerordentlich guten Abitur. Doch auch wenn man diese und einige weitere Voraussetzungen erfüllt, kann es durchaus sein, dass man keinen Studienplatz für das Humanstudium erhält, da es doch sehr viele Bewerber auf eine relativ überschaubare Studienplatzanzahl an den um die 35 Universitäten und Hochschulen gibt, wo derzeit in Deutschland ein Medizinstudium möglich ist. Als Alternative kann man ins Ausland gehen, um da Medizin zu studieren.
Medizinstudium im deutschsprachigen Ausland
Möchte man Medizin in Österreich oder der Schweiz, also im deutschsprachigen Ausland studieren, wurde das in den letzten Jahren auch zunehmend erschwert durch eine maximale Quote von 20 Prozent. Österreich hat beispielswiese ebenfalls wie Deutschland mit einem Ärzteschwund zu kämpfen und möchte daher die Studienplätze vorwiegend an Österreicher vergeben, um ein Abwandern von Fachkräften zu verhindern.
Deutschsprachiges Medizinstudium in Osteuropa
Eine weitere Alternative sind Medizinstudiengänge in Osteuropa, die teilweise auf Deutsch oder international auf Englisch gehalten werden. Dies ist beispielswies an verschiedenen Universitäten in Ungarn möglich. Diese bieten das Grundstudium der Humanmedizin neben ungarisch auch auf Deutsch an. Erst in den späteren Semestern finden einige Veranstaltungen auch auf Ungarisch statt, sodass man genügend Zeit hat, die Sprache zu erlernen.
Bedenken sollte man bei einer möglichen Studienaufnahme zum Beispiel an der Semmelweis-Universität in Budapest, dass zum einen das Medizinstudium mit Studiengebühren belegt ist und zum anderen, dass der Lebensunterhalt im Ausland auch bestritten werden sollte. Mitunter kann man nach dem Physikum wieder nach Deutschland an eine deutsche Medizinfakultät wechseln.